NPM, WordPress, PhPMyadmin und MariaDB installieren

Änderungsstand: 2021-06-13

Wer vielleicht „Nginx Proxy Manager“ schon installiert hat, kann diesen natürlich verwenden. Dabei ist es auch egal, ob NPM auf Unraid oder z.B. in einer VM oder auf einem Raspi, separat verwendet wird.

Was wird zusätzlich benötigt?

  • Optional: Im Unraid ein separates Netzwerk anlegen
docker network create reverseproxy-net
  • Portweiterleitung im Router zum „Nginx Proxy Manager“ (Hier gibt es ein Beispiel einer Fritz!Box zur Portweiterleitung im Router. Es müssen speziell für den Unraid-Docker die Ports 1880 und 18443 zum NPM weitergeleitet werden, Wer NPM auf einer VM oder dem Raspi betreibt, verwendet normalerweise die Ports 80 und 443).
  • DynDNS Dienst (Hier ist der Guide dazu)

Wurde alles erledigt, installiere ich MariaDB, PhpMyAdmin, WordPress und NPM, jeweils als Dockeranwendung. Hierbei verwende ich nicht den bridge-Mode sondern das extra angelegte Netzwerk. Alle Docker, innerhalb des Netzwerkes, können untereinander kommunizieren. Allerdings kann es auch Probleme verursachen, wenn man bei weiteren Dockern nicht daran denkt.

MariaDB:

Hier ist der Guide.

PhpMyAdmin:

Hier ist der Guide.

Datenbankerstellung und WordPress:

Hier ist der Guide. Diesen Guide abarbeiten und NICHT den Guide für SSL! Ich verwende ab jetzt „Nginx Proxy Manager“. Wurde der Guide abgearbeitet, WordPress nicht starten, sondern erst den NPM einrichten und WordPress über die Domain starten.

Nginx Proxy Manager:

  • „Apps“
  • Im Suchfeld nginx eingeben
  • nginxproxymanager (Djoss‘ Repository) wählen und auf Download-Symbol klicken
  • Gewünschte Einstellungen tätigen
    • Theoretisch muss nichts verändert werden
  • „Apply“

Wenn fertig heruntergeladen,

  • „Done“ klicken
  • „Docker“
  • Autostart „ON“

Nginx Proxy Manager ist nun bereit. Aufruf im Browser:

Server-IP:7818

.

Erster Login:

Email address: admin@example.com

Password: changeme

Jetzt noch die Anmeldedaten ändern und „NPM“ ist einsatzbereit. Nun konfiguriere ich in NPM einen Host für WordPress, inkl. Web-Zugangspasswort:

„NginX Proxy Manager“ Weboberfläche:

Webseiten-Passwort einrichten:

  • „Access List“
    • „Add Access List“
    • Details:
      • Name: wordpress
      • Satisfy Any: ON
    • Authorization:
      • Username: Name
      • Password: Passwort
  • Save

Jetzt den Host (wordpress) einrichten:

  • „Host“
    • „Proxy Host“
      • „Add Proxy Host“
        • Details:
          • Domain Names: wordpress.troubadix.duckdns.org
            • (Eigene Domain verwenden)
          • Scheme: http
            • (8082 ist ein HTTP-Ports)
          • Forward Hostname / IP: die Server-IP, worauf sich WordPress befindet
          • Forward Port: 8082
            • (8082 ist mein WordPress – Port)
          • Cache Assets: On
          • Websockets Support: On
          • Block Common Exploits: On
          • Access List: wordpress
        • SSL:
          • SSL Certificate: „Request a new SSL Certificate“
          • Force SSL: On
          • Http/2 Support: On
          • HSTS Enabled: On
          • Email Address for Lets‘ Encrypt: Eine gültige Email-Adresse
          • I Agree to the LE Terms of Service: On
  • Save

Nach ca. 10-20 Sekunden wurde das Zertifikat erstellt und der Dienst WordPress ist unter der angewendeten Domain, gesichert, von Außen erreichbar. Da ich einen extra Passwortschutz verwende, muss ich mich jetzt auch nicht mit der Einrichtung beeilen, da der Zugang jetzt gesichert ist. Nach der Ersteinrichtung von WordPress kann man entscheiden, ob der Passwortschutz bestehen bleiben soll oder nicht. Wenn kein Passwortschutz benötigt wird, dazu im „Nginx Proxy Manager“ unter Hosts den Host für WordPress editieren und unter „Details“ – „Access List“ von „wordpress“ auf „Publicly Accessible“ ändern. Save.

WordPress kann nun über die angelegte Domain gestartet werden. Die Erstkonfiguration von WordPress ist soweit selbsterklärend.

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